Hypertonie – Wenn der Druck überhand nimmt

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist ein gefährliches Krankheitsbild, bei dem der Blutdruck im arteriellen, also versorgenden Gefäßsystem, chronisch erhöht ist. Die Schulmedizin bevorzugt eine medikamentöse Therapie, die leider sehr häufig nicht oder nur annährend den gewünschten Effekt erzielt. Der Bluthochdruck entwickelt sich in der Regel schleichend. Seine Tragweite wird oft erst klar, wenn ernste Folgen wie etwa ein Schlaganfall auftreten. Doch es muss gar nicht erst soweit kommen.

Bluthochdruck – Was ist das genau?

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) steht schon länger auf der Top-Ten-Liste der bedrohlichen Krankheiten weltweit. Ein nicht geringer Teil der Patienten ist noch nicht zufriedenstellend behandelt. Das allgemeine Ziel bei der Therapie der Hypertonie ist, zuverlässig Werte unter 140/90 mmHg zu erreichen, nach Möglichkeit sogar unter 130/80 mmHg. Genauer: Patienten unter 65 Jahren sollten sich mit ihren systolischen Blutdruckwerten zwischen 120 und 129 mmHg einpendeln – wenn sie es gut vertragen. So die neuen Empfehlungen.

 

Was ist normal, ab wann besteht Bluthochdruck?

Als normal gelten laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) derzeit Blutdruckwerte bis 139/89mmHg. Als optimal werden Werte um 120/80 mmHg eingestuft. Bluthochdruck bedeutet also nach derzeitiger allgemeiner Definition, dass wiederholt Messwerte über 140/90 mmHg vorliegen.

Quick facts:

  • Bluthochdruck gehört zu den 10 bedrohlichsten Krankheiten weltweit
  • Ab Blutdruckwerten von 140/90mmhg spricht man laut WHO von Bluthochdruck
  • Durch erhöhten Druck in den Arterien werden Herz und andere Organe überbelastet
  • Das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen & Schlaganfällen steigt
  • Kopfschmerzen, Herzklopfen oder Nervosität können Symptome sein
  • Ernährungsumstellung und gesunde Fettsäuren können helfen

Was passiert bei Bluthochdruck?

Bei der Hypertonie (Bluthochdruck) ist der Druck in den arteriellen Gefäßen erhöht. Das Problem dabei: Anfangs bereitet dieser Zusatand kaum Beschwerden. Daher bleibt Bluthochdruck häufig lange Zeit unerkannt und somit auch unbehandelt. Wenn aber über längere Dauer der Druck in den Gefäßen zu hoch ist, überlastet das auf Dauer unser Herz und andere wichtige Organe wie die Nieren. Auch setzt die natürliche Gefäßalterung bei Bluthochdruck früher ein und schreitet schneller fort. Somit ist also auch das Risiko einer verfrühten Arterienverkalkung (Arteriosklerose) erhöht.

Neben Rauchen, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen stellt der Bluthochdruck eine führende Ursache von Herz- und Kreislaufkrankheiten, vor allem Herzinfarkt und Schlaganfall dar. Auch Nieren- und Augenerkrankungen beruhen oft auf zu hohem Blutdruck. Mit der Zeit kann es zu Nierenversagen und Seheinschränkungen kommen. Das Risiko für vorzeitige Invalidität und Tod ist deutlich erhöht.

 

Symptome bei erhöhtem Blutdruck

Anfangs fehlen häufig klassische Beschwerden. Später können dann zunächst sehr allgemeine Symnptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Herzklopfen oder -stolpern, Kurzatmigkeit vor allem bei Belastung, Nervosität und manchmal auch Schlafstörungen auftreten.

Achtung: Plötzliche Sehstörungen wie zum Beispiel Doppelbilder und Symptome wie Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Lähmungen auf einer Körperseite – am Arm, Bein oder im Gesicht (hängender Mundwinkel) –, eine Sprachstörung oder plötzlich auftretende starke Kopfschmerzen können Warnzeichen eines Schlaganfalls sein: Bitte alamieren Sie umgehend den Notarzt (Rettungsleitstelle, Notruf 112) !

Bluthochdruck: Diagnose

Wiederholte Blutdruckmessungen und eine Langzeitmessung des Blutdrucks sind dem Verdacht auf Hypertonie unumgänglich zur Sicherung der Diagnose. Soweit noch nicht bekannt, klärt der Arzt oder Heilpraktiker ab, ob weitere Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen vorliegen könnten. Dabei geht es zum einen um familiäre Vorbelastung und den allgemeinen Lebensstil. Vor allem wird hier geachtet auf: Körpergewicht, Bewegungsmangel, Stress, Ernährung (Kochsalzverzehr, Alkoholkonsum), Rauchen. Zum anderen stehen Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Fettstoffwechselstörungen mit deutlich zu hohem Cholesterin und ein erhöhter Harnsäurespiegel / Gicht im Fokus.

Prävention statt Reaktion

Ein gesunder Lebensstil können sie bei fast allen Erkrankungen als eine universelle Arznei betrachten. Vor allem auf zwei Punkte kommt es im Rahmen einer Hypertonie an: eine ausgewogene, möglichst kochsalzarme Ernährung und regelmäßige Bewegung. Auch die seelische Verfassung nimmt intensiven Einfluss auf den Blutdruck. Weniger Stress und Alkohol, dazu natürlich auch Nichtrauchen tun ein Übriges. Bei Übergewicht sollte man dauerhaft abnehmen. All das hilft, den Blutdruck im grünen Bereich zu halten. Zusätzlich besteht die Möglichkeit den Organismus auf natürliche Art und Weise zu unterstützen. Nutzen sie dafür zu, Beispiel die Omega 3 Fettsäuren EPH & DHA. Sie tragen dazu bei, den Blutdruck auf einem gesunden Niveau zu halten. Auch die Versorgung mit Coenzym Q10 oder bestimmten Mineralstoffen wie Magnesium und Kalium sind entscheidend für Herzgesundheit.