Magen & Darm

Kurzinfos zu Magen und Darm

CED (Chronisch entzündliche Darmerkrankungen) betreffen in Deutschland etwa 400.000 Menschen mit teils gravierenden Auswirkungen auf die Lebensqualität. Morbus Crohn und Colitis ulcerosa beispielsweise, werden unter dem Begriff CED zusammengefasst.

Außerdem stellen wir heute fest, dass es zunehmend Magenerkrankungen wie Gastritiden (Magenschleimhautentzündungen) oder Infektionen mit dem Bakterium Helicobacter Pylory fest, welches die Magenschleimhaut schädigt und zu Übelkeit und Geschwüren führen kann.

Häufigkeit und Symptome von Magen-Darmerkrankungen

Von einer Darmerkrankung ist beinahe jeder zweite Bundesbürger im Laufe seines Lebens mehr oder minder einmal betroffen. Häufig ausgelöst durch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, Bakterien oder Viren treten Symptome in Form von Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder Durchfall auf, die typischerweise nach ein bis zwei Wochen vorüber sind und keine Folgen haben. Anders ist es bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Chronisch entzündliche Darmerkrankung

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) unterscheiden sich von anderen Darmerkrankungen durch wiederkehrende und kontinuierliche Krankheitsschübe, die auch ohne einen äußeren Anlass beginnen können. Die beiden häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sind der Morbus Crohn und die Colitis ulcerosa

 

Die Zahl dieser beiden Erkrankungen nimmt kontinuierlich zu, vor allem im Norden Europas sind immer mehr Menschen betroffen – in Deutschland derzeit ungefähr 400.000. Männer und Frauen gleichermaßen. Die Krankheiten brechen besonders häufig im Alter von 15 bis 35 Jahren aus, können aber auch erst ab einem Alter von 60 Jahren erstmalig Beschwerden verursachen.

Heilbar sind die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen nicht, die Krankheitsschübe lassen sich jedoch mit der richtigen Behandlung und einer Anpassung der Lebensgewohnheiten reduzieren.

 

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Bei beiden Erkrankungen sind die Symptome ähnlich: Patienten leiden unter Bauchschmerzen, häufigen, zum Teil blutigen Durchfällen sowie bei länger anhaltenden Schüben ebenfalls unter Gewichtsverlust und natürlich Schwäche. Darüber hinaus können Beschwerden auch außerhalb des Magen-Darm-Traktes auftreten, unter anderem an den Gelenken und der Haut.

Der Morbus Crohn kann den gesamten Magen-Darm-Trakt vom Mund bis zum After befallen, ist aber am häufigsten im letzten Dünndarmabschnitt am Übergang zum Dickdarm lokalisiert, die Colitis ulcerosa ist hingegen rein auf den Dickdarm beschränkt.

 

Magenerkrankungen

Auch Magenerkrankungen nehmen immer mehr zu. Beschwerden wie Übelkeit, Sodbrennen und/oder Magenschmerzen gehören für immer mehr Patienten zum Alltag. hierfür sind vor allem Entzündungen der Magenschleimhaut, sog. Gastritiden oder Infektionen mit dem häufigen Bakterium Helicobakter Pylory verantwortlich. Beides ist heute gut behandelbar.

Leistungen in der Praxis

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Neuraltherapie

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Orthomolekular